Bärlauchpesto selber machen

für 4 Personen

    • 100 g Bärlauch
    • 50 g Parmesan (gerieben) 
    • 30 g Pinienkerne oder Pistazien 
    • 100 ml mildes Olivenöl 
    • 1 Prise(n) Salz, Pfeffer.

Zubereitung

20 Minuten

  • null

    Pinienkerne in einer Pfanne ohne Fett goldbraun rösten, abkühlen lassen und fein hacken. Bärlauch waschen, trockenschleudern, hacken und mit den Pinienkernen in einen Mixbecher geben.

  • null

    Olivenöl zugeben und mit dem Stabmixer fein pürieren. Käse unterrühren und mit Salz und Pfeffer würzen.

Bärlauch bringt nicht nur angenehme Würze und Frische in knackige Frühlingsgerichte, er hat auch eine Menge gesundheitlicher Vorteile. Wir stellen hier 3 davon vor.

Bärlauch wirkt antibakteriell

Im Bärlauch stecken Inhaltsstoffe, denen eine antibakterielle Wirkung nachgesagt wird:

  • Gerichte mit dem Frühlingskraut stärken die Abwehrkräfte des Körpers und können so vielleicht den ein oder  anderen Frühjahrsschnupfen abwenden.
  • Schon im Mittelalter wussten die Menschen um den immunstärkenden Effekt von Bärlauch, der sich vor allem durch eine ansehnliche Menge an Vitamin C begründen lässt.
  • Auch bei Husten und Fieber vermag die Pflanze die Krankheitsdauer zu verkürzen.

Bärlauch für den Bauch

Ob Aufstrich, Risotto oder gehackt über dem Salat: Bärlauch verfeinert jedes Gericht – zumindest für alle, die Knoblauch mögen und die nach dem Essen ein wenig pikanter Geruch aus dem Mund nicht stört.

Für die Verdauung ist Bärlauch jedenfalls ein willkommenes Lebensmittel:

  • Er wirkt gegen Blähungen.
  • unangenehmes Völlegefühl nach dem Essen.
  • außerdem wird ihm eine appetitanregende Wirkung nachgesagt, da er die Produktion von Gallensäure anregt.

Bärlauch bei erhöhtem Cholesterinspiegel

Menschen, die viel Bärlauch essen, können damit zu einer Senkung ihrer Blutfettwerte beitragen. Generell sind Knoblauch- und Zwiebelgewächse gut für elastische Blutgefäße und unterstützen folglich ein gesundes Herz-Kreislauf-System. Sollte der Arzt bei Cholesterinwerte außerhalb der Norm feststellen, wird er eine passende Form der Behandlung wählen. Eine abwechslungsreiche, pflanzenbasierte Ernährung sorgt erhöhten Blutfettwerten vor und unterstützt eine ärztliche Therapie.

Hochsaison für Wildkräuter-Fans:

Frischer Bärlauch bedeckt jetzt wieder den Boden in feuchten Auenwäldern. Doch bevor es ans Bärlauch sammeln geht, solltest du dir einige Tipps zu Herzen nehmen. Die Devise lautet: genau hinschauen. Denn die würzigen Blätter haben giftige Doppelgänger!

Ab wann kann ich Bärlauch sammeln?

Wilder Bärlauch hat im April Hochsaison. Schon Ende März findet man die ersten 20-30 cm langen Blätter, die aus der Frühlingsküche gar nicht wegzudenken sind. Noch bis Mai kannst du Bärlauch in der Natur oder auf dem Wochenmarkt ganz frisch bekommen. Dann fängt er an zu blühen und läutet so das Ende ein. Ist die Saison vorbei, musst du nicht 12 Monate auf frischen Bärlauch warten. Für aromatische Genussmomente das ganze Jahr über, friere deinen Bärlauch einfach ein.

Wo kann man Bärlauch sammeln?

Das Kraut mit dem knoblauchartigen Aroma wächst vorzugsweise an schattigen Plätzchen. In einem Laub- oder Buchenwald fühlt es sich wohl, und breitet sich über ein großes Areal aus. In Süddeutschland wächst Bärlauch etwas häufiger als in Norddeutschland. Aber ganz egal, wo du sammelst, achte darauf, dass du pro Pflanze nur 1-2 Blätter pflückst, damit sich der Bärlauch übers Jahr regenerieren kann. Befindest du dich in einem Naturschutzgebiet, ist das Sammeln von Bärlauch ganz verboten.

Wildkräuter wie Bärlauch solltest du außerdem immer nur auf Wiesen und Waldrändern sammeln, die nicht in unmittelbarer Nähe zu Straßen und Industrieanlagen liegen. Die Blätter könnten hier mit Schadstoffen belastet sein. Wer sicher gehen will oder nicht die Muße zum Pflücken hat, kauft Bärlauch beim gut sortierten Gemüsehändler oder auf dem Wochenmarkt.

Die ungenießbaren Maiglöckchen können in direkter Nachbarschaft zu Bärlauch wachsen und sollten beim Bärlauch sammeln auf keinen Fall verwechselt werden. Ein sicheres Unterscheidungsmerkmal ist das Blatt: Die Blätter von Maiglöckchen haben im Gegensatz zum Bärlauch-Blatt keinen Stiel. Um Verwechslungen zu vermeiden solltest du deshalb unbedingt jedes Blatt einzeln betrachten.

In folgenden Video erfährst Du die Unterschiede zwischen Bärlauch und Maiglöckchen:

So sammelst du Bärlauch am besten

Bärlauch steht in einigen Bundesländern auf der roten Liste gefährdeter Arten. Umso wichtiger ist es, dass du beim Sammeln auf folgende Punkte achtest:

  • Pflanzen nicht zertrampeln
  • Nur 1-2 Blätter pro Pflanze sammeln
  • Ausschließlich in großen Bärlauch-Beständen sammeln
  • Die einzelnen Blätter nicht herausrupfen, sondern mit einem Messer abschneiden
  • Unbedingt darauf achten, dass es sich wirklich um Bärlauch handelt
Neuester Beitrag
Ähnliche Beiträge

Codex Humanus

Menü