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Löwenzahn schenkt Lebenskraft

Löwenzahn (Taraxacum sect. Ruderalia) ist kein Unkraut, in Wirklichkeit ist er sogar ein echtes Wunderkraut, das Leber und Galle pflegt, bei Rheuma und Nierensteinen hilft und sogar unsere Verdauung regelt. Außerdem kann Löwenzahn als Allround-Stärkungsmittel beinahe bei jeder Problematik angewendet werden.

Der Löwenzahn kommt in Mitteleuropa als häufiges Wildkraut auf Wiesen, an Wegrändern und in Gärten vor. Die wichtigsten Wirkstoffe des Löwenzahns sind Bitterstoffe und Antioxidantien (Phenole). In der Volksmedizin wurde Löwenzahn bereits im 16. Jahrhundert bei Magen- und Leberbeschwerden angewendet.

Löwenzahn schenkt Lebenskraft

Der Löwenzahn gehört zu der Pflanzengruppe der Korbblütern wie beispielsweise die Ringelblume, das Gänseblümchen oder die Sonnenblumen.

Sie gilt als eine besonders kraftvolle und unverwüstliche Pflanze und wächst in der kleinsten Ritze im Asphalt. Durch Zähigkeit und Unempfindlichkeit trotzt sie selbst der größten Sommerhitze.

Seine Lebenskraft überträgt der Löwenzahn auf jeden, der ihn anzuwenden weiß.

Löwenzahn für Leber und Galle

Löwenzahn hat unter anderem choleretische Wirkung. Das bedeutet, er regt die Produktion der Gallenflüssigkeit in der Leber an und führt dazu, dass die Gallenflüssigkeit dünnflüssig bleibt und verbessert dadurch den Fettstoffwechsel. Das hilft in Verbindung mit einer passenden Ernährung beispielsweise beim Abbau einer Fettleber.

Als wichtige Heilpflanze wird der Löwenzahn bei Problemen mit der Leber oder Galle eingesetzt. Aber nicht nur bei Leberreinigungen sondern traditionell auch bei Gelbsucht (Hepatitis), Leberzirrhose und Gallensteinen wird er von phytotherapeutische geschulten Ärzten und Heilpraktikern eingesetzt.

Wundheiler Löwenzahn

Entzündungshemmende und antibakterielle Eigenschaften weist der Löwenzahn auf und kann dadurch zur Behandlung von Wunden genutzt werden und Infektionen verhindern.

Selbst bei Insektenstichen oder -bissen lindert der Pflanzensaft aus dem Stängel oder der Wurzel den Juckreiz. Wenn der Saft aus dem Stängel nicht wirksam genug erscheint kann die komplette Pflanze in einem Mixer mit etwas Wasser zu einem Brei verkleinert werden und auf die entsprechende Stelle aufgetragen werden.

Diese Vitamine und Mineralstoffe enthält Löwenzahn

Im Vergleich zu einem gewöhnlichen Kopfsalat weist der Löwenzahn als Lebensmittel eine vielfache Menge an Mineral- und Vitalstoffen auf

  • vierzigmal so viel Betacarotin (Vitamin A)
  • neunmal so viel Vitamin C
  • viermal so viel Vitamin E
  • achtmal so viel Calcium
  • viermal so viel Magnesium
  • dreimal so viel Eisen
  • und der doppelten Menge an Proteinen.

Die Vitalstoffdichte von Löwenzahn ist enorm und liefert bei einer Menge von 100g bereits 50 Prozent mehr Beta Carotin (Vitamin A) des täglichen Bedarfs.

Außerdem werden jeweils 20% des Tagesbedarfes von Vitamin E, Calcium (Calcium Extra) und Eisen abgedeckt. Magnesium schlägt mit 10% zu Buche.

Zudem geizt der Löwenzahn nicht mit Kalium und vielen anderen Mineralstoffen und Spurenelementen wie z. B. Bitterstoffen (Buchtipp -> Der Herb und Bitterstoff-Code) und Flavonoiden.

Er ist somit ein nährendes und prophylaktisch wirksames Lebensmittel und obendrein effektives Heilmittel.

Wichtig für alle, die selber sammeln wollen:

Es besteht Verwechslungsgefahr zu einer anderen Löwenzahnart (Leontodon). Diese ist dem gewöhnlichen Löwenzahn äußerlich ähnlich, enthält aber nicht die bedeutsamen Inhaltsstoffe. Der gesunde Arznei-Löwenzahn blüht im Frühling ab April, während die Leontodon-Art später, etwa von Juni bis Oktober blüht.

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